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EcoFair rules!

Konferenz am 12. Januar 2010 

 

Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Dreiviertel davon leben auf dem Land. Damit ist die globale Ernährungssituation ein trauriges Beispiel dafür, wie langjährige politische Fehlentscheidungen zusammen mit den heutigen Krisen die Ärmsten der Armen am härtesten treffen.   

 

» Konferenzbericht (Englisch)

 

» Mehr Informationen in unserem WEBDOSSIER 

 

Konferenzprogramm / Conference Programme: 
 Programm (Deutsch)
 Program (English)

 

 Neues EcoFair Trade Diskussionspapier

 

Spekulationen in der Landwirtschaft müssen reguliert werden


Anlässlich des Welternährungstags fordern das bischöflichen Hilfswerk MISEREOR und die grünnahe Heinrich-Böll-Stiftung einen umfassenden Kurswechsel in der internationalen Agrarpolitik. Seit mehr als 10 Jahren steigt die Zahl der Hungernden weltweit an, 2008 sind es bereits mehr als 923 Millionen Menschen. Diese Zahl dokumentiert die völlig verfehlte Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte und muss Anlass genug sein, die Ausrichtung der Landwirtschaft grundlegend zu ändern.

 

  "Discussions Paper No. 11: The Global Food Crisis" von Daniel G. De La Torre Ugarte und Sophia Murphy

  Misereor- Pressemitteillung:  Kritische Analyse zur Nahrungsmittelkrise vorgelegt

  Die hausgemachte Ernährungskrise

>> Lesen Sie dazu auch den Commonsblog "Ernährungskrise: Privatisierung der Nahrungskette" hier 

 

 Kurzfassung des Reports des EcoFair Trade Dialogue

Die Zusammenfasssung basiert auf dem vollständigen Bericht von Wolfgang Sachs und Tilman Santarius

 

Im April 2007 wurde der Report „Slow Trade – Sound Farming“ veröffentlicht. Er ist in einem mehrjährigen internationalen Dialogprozess – dem EcoFair Trade Dialogue – entstanden und fordert eine grundlegende Reform des Weltagrarhandelssystems. Diese Forderung erscheint angesichts der globalen Ernährungskrise heute aktueller, dringlicher aber auch möglicher denn je. Lesen Sie hier Kurzfassungen in verschiedenen Sprachen!

 Englisch   Deutsch   Indonesisch  Tschechisch  Arabisch  Französisch  Spanisch

 

 Über das Eco Fair Trade Projekt

Der EcoFair Trade Dialog wird  von der Europäischen Union (EU) finanziell unterstützt und ist ein gemeinsames Projekt der Heinrich Böll Stiftung und Misereor in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut. Das Hauptziel des Projektes ist es, die Debatte über eine Reform der derzeitigen multilateralen Regeln des internationalen Agrarhandels zu bereichern und zu beeinflussen, indem weitergehende Leitfäden und Instrumente entwickelt werden, die den sozialen und ökologischen Herausforderungen der globalen Landwirtschaft im 21. Jahrhundert gerechter werden. [Mehr...]

 

>> Hintergrundartikel der Organisatoren (auf Englisch)

 Dialogprozess

 

Der Dialogprozess zur Entwicklung des Reformvorschlages bindet ausgewählte Experten, die eine breiten Ausschnitt zivilgesellschaftlicher Organisationen repräsentieren, sowie politische Entscheidungsträger ein. Die erste Phase des Projektes startete in 2005 mit einem Dialog innerhalb der Expertengruppe aus verschiedenen Regionen der Welt. Diese Expertengruppe entwickelte Reformvorschläge, die in einer Publikationsreihe sogenannter „Policy Papers“ dokumentiert sind. Die Ansichten politischer Entscheidungsträger fließen durch den Internationalen Beirat in diesen Diskussionsprozess mit ein.    

 

Weiterführende Informationen (auf Englisch):

>> Expert Panel

>>Regional Consultations

>> Consultative Board

 

 The EcoFair Trade Project is funded by the EU Commission * EuropeAid Program.

 

Ecofair ist ein eingetragenes Warenzeichen von Naturland.

 
 

Reformvorschlag

 

Weitere Informationen...

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