Die hausgemachte Ernährungskrise
Das heute noch immer mehr als 854 Mio. Menschen auf der Welt Hunger leiden, liegt nicht am Fehlen von Nahrungsmitteln, sondern schlicht daran, dass so viele Menschen auf der Welt es sich nicht leisten können ausreichend Nahrungsmittel zu kaufen. Im Anbetracht dessen, dass gerade arme Bevölkerungs-schichten bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben und die Preise allein im letzten Jahr (zwischen März 2007 und März 2008) um mehr als 57 % gestiegen sind, ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Hungernden aufgrund des neuen Preistrends weiter ansteigt. Von Christine Chemnitz und Mute Schimpf [Mehr...]
| Über das Eco Fair Trade Projekt |
Der EcoFair Trade Dialog ist ein gemeinsames Projekt der Heinrich Böll Stiftung und Misereor in Zusammenarbeit mit dem Wuppertal Institut. Das Hauptziel des Projektes ist es, die Debatte über eine Reform der derzeitigen multilateralen Regeln des internationalen Agrarhandels zu bereichern und zu beeinflussen, indem weitergehende Leitfäden und Instrumente entwickelt werden, die den sozialen und ökologischen Herausforderungen der globalen Landwirtschaft im 21. Jahrhundert gerechter werden. [Mehr...]
>> Hintergrundartikel der Organisatoren (auf Englisch)
Der Dialogprozess zur Entwicklung des Reformvorschlages bindet ausgewählte Experten, die eine breiten Ausschnitt zivilgesellschaftlicher Organisationen repräsentieren, sowie politische Entscheidungsträger ein. Die erste Phase des Projektes startete in 2005 mit einem Dialog innerhalb der Expertengruppe aus verschiedenen Regionen der Welt. Diese Expertengruppe entwickelte Reformvorschläge, die in einer Publikationsreihe sogenannter „Policy Papers“ dokumentiert sind. Die Ansichten politischer Entscheidungsträger fließen durch den Internationalen Beirat in diesen Diskussionsprozess mit ein.
Weiterführende Informationen (auf Englisch):
>> Expert Panel
>> Regional Consultations
>> Consultative Board
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