The EcoFair Trade Project is funded by the EU Commission * EuropeAid Program.
       
 
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EcoFair rules!
Die neue Rolle des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der Klima-, Ernährungs- und Wirtschaftskrise
Konferenz am 12.01.2010

Die Herausforderungen für die Weltlandwirtschaft sind gewaltig: Auf einer immer kleiner werdenden landwirtschaftlichen Nutzfläche, mit sinkender Bodenfruchtbarkeit, mit weniger verfügbarem Wasser und bei schwindenden fossilen Rohstoffen gilt es, ausreichend Nahrung für eine stark wachsende Weltbevölkerung zu produzieren. Dies geschieht unter immer unsicheren und extremeren klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen. Zudem werden veränderte Konsumgewohnheiten und Energiekonzepte zu einer stärkeren Konkurrenz zwischen Nahrungsmitteln, Futtermitteln und Energiepflanzen führen und Verteilungsungleichheiten verschärfen.
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» Heinrich Böll Stiftung

» Misereor

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Videos des Pressegespräches zur Konferenz "EcoFair rules!"
Es sprechen Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Olivier de Schutter, UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung, Rajeswari Raina, Mitglied des Weltagrarberichts (IAASTD) und Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer MISEREOR (12. Januar 2010)
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Herausforderung des Agrarhandels im Spnannugsfeld der Ernährungs-, Klima- und Wirtschaftskrise
Keynote von Olivier de Schutter, UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung, Brüssel 
» Als MP3 (38 MB) downloaden

 
 
 

The global food challenge
Towards a human right approach to trade and investment policies

by Sophia Murphy and Armin Paasch

It started with the tortilla crisis in Mexico. Slum dwellers had to renounce their daily staple food because of exploding corn prices. Their loud protest in January 2007 was just the first in a series of food riots in about 40 countries. The last straw came in April 2008, in Haiti, when car tires burned in, barricades were built and the Prime Minister was overthrown. Finally the global food crisis was a story for primetime in the international media.
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Schriftenreihe Ökologie
Klimawandel und das Recht auf Nahrung

Die aktuelle Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Human Rights Institute der Columbia Law School analysiert die Folgen des Klimawandels auf die Um-setzung des Rechts auf Nahrung und gibt Empfeh-lungen, wie beide Agenden besser zusammengeführt werden können. Dabei wirft die Studie auch ein Schlaglicht auf Menschenrechtsverletzungen durch Maßnahmen gegen den Klimawandel.
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» Deutsche Zusammenfassung der Studie


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Die ignorierte Expertise
Frauen müssen im Kampf gegen den Hunger mehr Mitsprache bekommen
Von Barbara Unmüßig
Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) veranstaltet Mitte November in Rom zum dritten Mal seit ihrem Bestehen einen Weltgipfel für Ernährungssicherheit. Dort wollen sich die Regierungschefs der Welt gemeinsam dazu verpflichten, bis 2025 den Hunger abzuschaffen. Das kann nur gelingen, wenn Frauen in der Agrarpolitik künftig eine größere Rolle spielen. Denn ihnen kommt in der Landwirtschaft in armen Ländern eine Schlüsselrolle zu, die aber zu wenig beachtet wird.
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Ernährungssicherheit in Krisenzeiten – aber wie?
Von Christine Chemnitz
In Afrika hungern dieses Jahr mehr als 265 Millionen Menschen. Dass diese Menschen hungern hat eine Vielzahl von Gründen – einer der Hauptgründe ist, dass die fragile afrikanische Landwirtschaft den vielfältigen Herausforderungen der heutigen Krisenphänomene in keiner Weise gewachsen ist. Die Ernährungssituation in afrikanischen Ländern ist ein trauriger Spiegel dessen, wie direkt die heutigen Krisen auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Ärmsten der Armen am schlimmsten betreffen.
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Peak Oil and the Necessity of Transitioning to Regenerative Agriculture
By Chad Hellwinckel and Daniel De La Torre Ugarte
As global energy availability begins to decline over the next several decades, energyintensive industrial methods of food production will have to be transitioned to regenerative practices that 1) sponsor their own energy, 2) build soils and 3) produce in abundance. There are successful examples of regenerative systems that meet these three imperatives. The foundational principles of existing regenerative systems should be used in the development of new practices unique to each individual ecosystem.
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Free Trade in Agriculture: A Bad Idea Whose Time Is Done
By Sophia Murphy
The push for “free trade” in agriculture first took hold in the 1980s. It was part of a package of policies and investments that moved food and agriculture systems away from government control (too often centralized and unresponsive) toward private ownership. Ironically, private ownership has led to an even more centralized and tightly controlled food system. Local communities have been left more disempowered than they were before, and, increasingly, developing country national governments have found themselves disempowered, too. This essay considers what advocates of free trade promised developing countries, what actually happened, and what some alternatives might look like…
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Hungerkrise reloaded – die Globalisierung schlägt zurück

von Armin Paasch in "Globale Hungerkrise - Der Kampf um das Recht auf Nahrung", Hamburg 2009
In nur drei Jahren ist die Anzahl der Hungernden um 170 Millionen auf ca. 1,02 Milliarden angestiegen. Jeder sechste Mensch ist heute chronisch unterernährt. Ausgelöst wurde die – erst jetzt – so genannte Hungerkrise durch jähe Preissteigerungen auf den internationalen Agrarmärkten. Verschärft wird sie durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Vorstellung, die Ernährung könne am besten über den Import billiger Lebensmittel gesichert werden, erweist sich heute als fataler Irrtum.
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Kopenhagen und darüber hinaus: Herausforderungen für Ernährungssicherheit und Klimawandel
von Anne-Laure Constantin
Nach zweijährigen, 2007 in Bali begonnenen, intensiven Vorbereitungen endete der Klimagipfel in Kopenhagen (7. bis 18. Dezember 2009) damit, dass die Vereinten Nationen das rasch dahin geworfene Schlusspapier, den „Accord”, lediglich zur Kenntnis nahmen. Das Papier wird den globalen Herausforderungen durch den Klimawandel bei Weitem nicht gerecht. Es missachtet die auf Fachebene geführten Grundsatzdiskussionen über Monitoring, Berichterstattung und Verifizierung sowie über Finanzierungsmechanismen. Außerdem bleiben die Folgen des Klimawandels für die weltweite Ernährungssicherheit vollkommen unberücksichtigt.
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High Commodity Prices – Who gets the Money?
A Case Study on the Impact of High Food and Factor Prices on Kenyan Farmers

By Heike Höffler with Booker W. Owuor Ochieng
The idea to commission this study was developed alongside a 4-Country Rapid Assessment that was undertaken by GTZ Headquarters in August 2008 (“Increasing Food Prices on the World Market: What is the Impact on Farmers in Developing Countries. Rapid Assessment from Mexico, Burkina Faso, Kenya & Cambodia”). The main interest was to dig deeper into one of the countries in order to fully understand the dynamics and to let farmers and other stakeholders have their say in the debate. Kenya was chosen as an in-depth case study. Two rounds of field interviews were undertaken: in early October 2008 (before the main grain harvest) and in mid November 2008 (during harvesting season).
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Welternährungsgipfel 2009 – Neues internationales Ernährungsregime in Sicht?
Von Alicia Kolmans und Armin Paasch
Beim Welternährungsgipfel 1996 hatten die Regierungen versprochen, die Anzahl chronisch unterernährter Menschen von damals 839 Millionen bis 2015 zu halbieren. Als die Regierungen im November 2009 abermals zum Welternährungsgipfel zusammenkamen, hatte die Zahl der Hungernden erstmals die Milliardengrenze überschritten. Die dramatische Entwicklung lässt keinen Zweifel zu: Das internationale Ernährungsregime hat versagt.
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Agricultural Biodiversity is Essential for Adapting to Climate Change
By Johannes Kotschi
Agricultural biodiversity and climate change are rarely discussed in the same context. However, there are close mutual links: Agrobiodiversity is reduced through climate change and – at the same time – is crucial for coping with the consequences of a changing climate. This interrelationship is particularly important since the entire diversity of genes, species and ecosystems in agriculture represents the resource base for food. With climate change progressing, genetic resources are gaining a new quality as they are vital for adaptation.
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Agricultural Trade after the Peak Oil
By Rajeswari S. Raina, Centre for Policy Research, New Delhi
Peak oil, a peak in global oil production when a significant proportion of recoverable resources has been produced, will induce several changes in the way we produce and distribute agricultural commodities, especially food. How will the current excessive and wasteful dependence of agriculture on fossil fuels be affected once oil becomes expensive and supplies decline? The purpose of the EcoFair Trade Dialogue is to promote a framework for agricultural trade that is ecologically and socially just and sustainable. The objective of this discussion paper is to offer decision-makers and citizens a synthesis of existing information on likely changes in the agri-food systems once oil becomes expensive and scarce.
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Landwirtschaft und Ernährung in der WTO – Ministerkonferenz 2009 verpasst eine Chance zur Neuorientierung
Von Tobias Reichert
Die extremen Schwankungen der Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel und vor allem der deutliche
Anstieg in den Jahren 2007/ 08 haben einhergehend mit der Finanz – und Wirtschaftskrise im
Jahr 2009, weltweit zu mehr Hunger geführt. Die UN- Organisation für Ernährung und Landwirtschaft
FAO schätzt, dass die Zahl der Hungernden seit 2007 um über 150 Millionen auf eine Milliarde
angestiegen ist.
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Eine rhetorische Schwalbe macht noch keinen Reformfrühling - Finanz- und Nahrungskrise und das Krisenmanagement von G20 und G8
Von Peter Wahl
Die globale Finanzkrise ist „die größte Herausforderung für die Weltwirtschaft in unserer Epoche“
so die Abschlusserklärung des Londoner G20-Gipfels vom April 2009. Und in der Tat, seit der Weltwirtschaftskrise 1929 hat keine Finanzkrise die Welt so erschüttert wie der gegenwärtige Crash. Da das Finanzsystem quasi das Nervensystem der Wirtschaft ist, musste sein Kollaps auch zu einer Weltwirtschaftskrise führen. Deren Ende ist noch nicht abzusehen.
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Weitere Informationen  / further information

»  Deutsche Broschüre zum IAASTD


» Positionspapier der deutschen NGOs zum Welternährungsgipfel


» 
FIAN-Dokumentation über die internationalen Programme zur Überwindung der Hungerkrise
(Deutsch) 

(English)

 

» Johannes Kotschi, "Die Rolle des Ökolandbaus für die Welternährung"

 

» Alexander Sarris, "Evolving structure of world agriculture trade and requirements for new world trade rules" 

 

» Lucie Weissleder, "Foreign Direct Investment in the Agricultural Sector in Ethiopia"

 

» Sophia Murphy, "Strategic grain reserves in an era of volatility"

 

» World Summit of Food Security, "Feeding the world, eradicating hunger"

 

» FAO, "Food security and the financial crisis"

 

» FAO, "The investment imperative"