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Das Hauptziel dieses Projektes ist es, die Debatte über eine Reform der derzeitigen Struktur des Agrarhandels zu bereichern, indem weitreichende Regelwerke und Instrumente entwickelt und vorangetrieben werden. Dabei dienen Konzepte wie Nahrungssouveränität und nachhaltige Landwirtschaft als Referenzpunkte. Ein konkreter und kohärenter Reformvorschlag, der den sozialen und ökologischen Herausforderungen der globalen Landwirtschaft im 21. Jahrhundert Rechnung trägt, wird als Ergebnis des Eco Fair Trade Dialogues angestrebt. Ökonomische, soziale und kulturelle Menschenrechte, ökologische Nachhaltigkeit und Geschlechterdemokratie bilden hierbei die normative Basis für diese Entwicklung.   Der Dialogprozess zur Entwicklung des Reformvorschlages bindet ausgewählte Experten, die eine breiten Ausschnitt zivilgesellschaftlicher Organisationen repräsentieren, sowie politische Entscheidungsträger ein. Die erste Phase des Projektes startete in 2005 mit einem Dialog innerhalb der Expertengruppe aus verschiedenen Regionen der Welt. Diese Expertengruppe entwickelte Reformvorschläge, die in einer Publikationsreihe sogenannter „Policy Papers“ dokumentiert sind. Die Ansichten politischer Entscheidungsträger fließen durch den Internationalen Beirat in diesen Diskussionsprozess mit ein.     

 

Seit 2006 werden Beratungen auf regionaler Ebene durchgeführt, um die Policy Papers vor dem Hintergrund unterschiedlicher globaler Realitäten zu diskutieren. Darüber hinaus wird angestrebt, weitere zivilgesellschaftlicher Gruppen einzubinden, etwa landwirtschaftliche Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Medien und wissenschaftliche Gemeinschaft, sowie politische Entscheidungsträger und Verhandlungsführer der WTO. Während und nach den Beratungsprozessen entwickelt das Wuppertal Institut in Zusammenarbeit mit den Beiträgen der Expertengruppe Abschlussberichte, die die Reformvorschläge der Policy Papers zusammenfassen und in einem kohärenten Entwurf münden.

 

Nach den Beratungen, werden die  Policy Papers überarbeitet und ein abschließender Report erstellt. Eine weite Verbreitung des Berichts und eine Reihe daran anknüpfender Dialogforen bildet die nächste Phase.

 
Weitere Informationen
(auf Englisch):



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Internationaler Beirat

 

Organisatoren