Diskussionspapier des EcoFair Trade Dialogs von Armin Paasch
Die Medien haben in den vergangenen Tagen vermehr über den EU-Indien-Gipfel berichtet. Wir haben einige interessante Links zusammengestellt.
Beim EU-Indien-Gipfel am 10. Februar steht erneut das Freihandelsabkommen auf der Agenda. Zu einer Einigung wird es vermutlich nicht kommen, denn die Vorstellungen der beiden Partner klaffen zu weit auseinander.
MISEREOR und Heinrich-Böll-Stiftung warnen: Geplantes Handelsabkommen bedroht Recht auf Nahrung in Indien
Das EU-Indien-Freihandelsabkommen gefährdet die Ernährungssicherheit in Indien
Am 8. Dezember 2011 fand im Europäischen Parlament die öffentliche Veranstaltung "Die Menschenrechte und das EU-Indien Freihandelsabkommen: Eine gemeinsame Konferenz" statt.
Nahrungsmittelpreise sind von vielen Faktoren abhängig, u.a. vom Umfang der Ernte. Finanzspekulationen können die Preise jedoch zusätzlich in die Höhe treiben.
Die Europäische Union treibt mit subventionierten Agrarexporten afrikanische Bauern in den Ruin. Deshalb müssen diese Länder mehr Lebensmittel importieren. Wenn dann die Weltmarktpreise steigen, hungern die Armen. Neue Freihandelsabkommen werden diese Probleme verschärfen.
Am Samstag, den 21. Jaunuar 2012 findet in Berlin die Demonstration "Bauernhöfe statt Agrarindustrie" statt.
Die Europäische Union und die indische Regierung handeln derzeit ein bilaterales Freihandelsabkommen (FTA) aus. Zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland und Indien haben das Abkommen analysiert und zeigen die Gefahren auf.

Events

Workshop zum Thema "EU-Indien Freihandelsabkommen: Für wen?" in New Delhi
Demo: Bauernhöfe statt Agrarindustrie am 21.Januar 2012
Pressekonferenz und Lobby Briefing in Berlin