Studie: Recht auf Nahrung - Folgenabschätzung des EU-Indien-Freihandelsabkommen
07/02/2012

Indischer Bauer mit drei Ochsen

Am 10. Februar findet in der indischen Hauptstadt Neu Delhi der EU-Indien-Gipfel statt. Beide Regierungen wollen sich auf diesem Gipfel über zentrale Aspekte des seit 2007 verhandelten Handelsabkommens einigen. Geplant ist eine umfassende Marktöffnung. Das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR und die Heinrich-Böll-Stiftung warnen vor gravierenden Verletzungen des Rechts auf Nahrung von Milch- und Geflügelbauern sowie Straßenhändlern. „Das geplante Abkommen gefährdet die Ernährungssicherheit in Indien“, so MISEREOR-Handelsexperte Armin Paasch. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die beide Organisationen im Dezember in Berlin und Brüssel vorstellten.

 

 

Bild: Indischer Bauer mit seinen Ochsen. Die Bildrechte liegen bei: Achim Pohl/MISEREOR.

CAPTCHA

Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisiertem Spam vorzubeugen.
Bild-CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.

Kommentare

Zusätzliche Kategorien

Events

Workshop zum Thema "EU-Indien Freihandelsabkommen: Für wen?" in New Delhi
Demo: Bauernhöfe statt Agrarindustrie am 21.Januar 2012
Pressekonferenz und Lobby Briefing in Berlin