
Am 10. Februar findet in der indischen Hauptstadt Neu Delhi der EU-Indien-Gipfel statt. Beide Regierungen wollen sich auf diesem Gipfel über zentrale Aspekte des seit 2007 verhandelten Handelsabkommens einigen. Geplant ist eine umfassende Marktöffnung. Das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR und die Heinrich-Böll-Stiftung warnen vor gravierenden Verletzungen des Rechts auf Nahrung von Milch- und Geflügelbauern sowie Straßenhändlern. „Das geplante Abkommen gefährdet die Ernährungssicherheit in Indien“, so MISEREOR-Handelsexperte Armin Paasch. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die beide Organisationen im Dezember in Berlin und Brüssel vorstellten.
- Komplette Studie auf Englisch downloaden: Right to Food - Impact Assessment of the EU-India Trade Agreement
- Pressemeldung zum EU-Indien-Gipfel: MISEREOR und Heinrich-Böll-Stiftung warnen: Geplantes Handelsabkommen bedroht Recht auf Nahrung in Indien
Bild: Indischer Bauer mit seinen Ochsen. Die Bildrechte liegen bei: Achim Pohl/MISEREOR.