Landwirtschaft und Handel nach dem Peak Oil
08/02/2011

Ziel des Diskussionspapiers ist es, Entscheidungsträgern und Bürgern eine Synthese der vorhandenen Informationen über die voraussichtlichen Veränderungen im Agrar- und Ernährungssystem zu geben, wenn das Öl knapp und teuer wird.

Altes Öl-Fass. Foto: spratmackrel. Original: Flickr. Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0Das Papier unterstreicht die fossilen Abhängigkeit im bestehenden landwirtschaftlichen Produktions-und Vertriebssystem als Teil eines größeren strukturellen Problems der globalen Wirtschaft. Der Peak Oil geht davon aus, dass der derzeitige weltweite Verbrauch fossiler Kraftstoffe, Arbeitslosigkeit, Hunger und Umweltzerstörung stark ansteigen werden - alles, um mehr Nahrungsmittel für die hungrige Bevölkerung in den Entwicklungsländern herzustellen. Diese Abhängigkeit ist Teil eines größeren strukturellen Problems, dem komparativen Vorteil im Zugang und der Nutzung der billigen Energie (Öl). Im Agrarsektor zeigt sich dieses strukturelle Problem einerseits in der zunehmenden Homogenisierung der Landwirtschaft, andererseits in der industriellen Substitution und Aneignung des Agrarsektors, mit seinen speziellen chemischen und mechanischen Energie-Komponenten.



Diskussionspapier von Rajeswari S. Raina
Centre for Policy Research, Neu Delhi, Februar 2011

 

Bild: Altes Öl-Fass. Foto: spratmackrel. Original: Flickr. Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

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