Hunger - Der Alptraum von Millionen
12/03/2011

Im Jahr 2000 verpflichteten sich die führenden Politiker der Welt, den Anteil der Menschen, die Hunger leiden im Rahmen der Millennium Development Goals (konkret MDG 1) zu halbieren. Es war eine noch nie dagewesene kollektive Anstrengung, mit dem Ziel den Welthunger und die Armut zu beseitigen. Doch die bisher erzielten Fortschritte liegen hinter dem Zeitplan und die gesetzte Frist läuft 2015 ab. Auch wenn die Zahl der Hungernden in der Welt 2010 wieder gesunken ist (nachdem die 1 Milliarde-Grenze das erste Mal in der Geschichte überschritten wurde), bleibt die Anzahl der Hungernden weiterhin unannehmbar hoch.

Cover: Hunger - Der Alptraum von MillionenDie Gründe für Hunger sind vielfältig und die Situation der Millionen von hungernden Menschen hat sich seit 2007, als die  Preise vieler Grundnahrungsmittel (Mais, Weizen und Reis) den höchsten Stand seit 30 Jahren erreichten,  verschlechtert. Die armen Länder wurden von der Wirtschafts-und Nahrungsmittelkrise, die sie selbst nicht verursacht haben, hart getroffen. Die folgenden Konjunkturabschwächung reduzierten Einkommen und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Armen und schränkten ihre Fähigkeit, Nahrung zu kaufen deutlich ein. Heute sind wir Zeugen einer neuen Welle der steigenden Preise von Grundnahrungsmitteln. Es scheint, dass kein Land von externen Schocks in dieser vernetzten Welt, welche die Ausrottung des Hungers noch schwieriger macht, geschützt ist.

Das Ziel dieses Strategiepapiers ist es, das Thema Hunger im globalen Kontext zu präsentieren, da es einTeufelskreis zu sein scheint. Das Papier beginnt mit einer Definition, was Hunger wirklich ist und wirft die Frage auf, wer die Hungrigen sind und in welchem ​​Teil der Welt sie leben. Des Weiteren erklären wir, warum Hunger - die vielleicht beschämendste "Errungenschaft" der jüngeren Geschichte - im 21. Jahrhundert noch immer existiert.

 

 

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