Freihandel macht hungrig
23/01/2012

Von Armin Paasch. Der Autor ist Referent für Welthandel und Ernährung beim katholischen Hilfswerk Misereor.

 

Dorf in Burkina Faso„Ein Sozialsystem wie in Europa haben wir nicht. Wenn die EU uns mit ihren Dumpingpreisen an die Wand drückt, ist das also wie ein Aufruf an unsere Milchbauern zum kollektiven Selbstmord“, schimpft Gariko Korotoumou, Milchbäuerin und Vorsitzende des Verbandes der Kleinstmolkereien in Burkina Faso. Es sind nackte Überlebensängste, die viele Nomaden der Peul umtreiben. Diese Ethnie macht in dem westafrikanischen Land zehn Prozent der Bevölkerung aus, und ihre Einkommen hängen zu einem großen Teil davon ab, dass sie Milch erzeugen und vermarkten können...

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Hinweis: Dieser Artikel erschien am 13.01.2012 in der Le Monde diplomatique

http://www.monde-diplomatique.de/pm/.aktaus

 

 

Bild: Dorf in Burkina Faso. Autor: Barnfonden Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0 Original: flickr

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